Exkursionen in die Umgebung

Ausflüge und kürzere Trips in das Umfeld von Auroville

Viele Gäste in Auroville haben den Wunsch, sich auch mit der umliegenden Region des Auroville-Projekts vertraut zu machen. Aus diesem Grund bieten wir verschiedene Möglichkeiten für Ausflüge und kürzere Trips in die nähere Umgebung, die Ihnen Einblicke in die kulturellen und landschaftlichen Facetten eines faszinierenden Landes gewähren. Erleben Sie das örtliche Wildlife, erspüren Sie die Atmosphäre in traditionellen Hindu-Tempeln, besuchen Sie bedeutende Kirchen und Wallfahrtsstätten, erkunden Sie historische Stadtviertel, und genießen Sie die Schönheit der regionalen Landschaft.

… in der näheren Umgebung von Auroville

Auf Anfrage organisieren wir für Sie gerne eine geführte Tagesexkursion nach Puducherry (Pondicherry). Die Stadt, die in unmittelbarer Nähe von Auroville gelegen ist, blickt auf eine reiche Geschichte zurück, die von einer über 300 Jahre währenden französischen Kolonialherrschaft geprägt wurde.

Im historischen Kolonialviertel, das direkt am Meer gelegen ist, pondy beach (1 of 1)präsentiert sich Puducherry auch heute noch mit einer einzigartigen Atmosphäre, die spürbar von französischen Einflüssen getragen wird. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen ehemalige Kolonialvillen, mehrere katholische Kirchen, der großzügig angelegte Bharati-Park, der Sri Aurobindo Ashram und der Sri Manakula Vinayaka Tempel. Am Meeresufer wird das „French Quarter“ von der 1,5 km langen Strandpromenade gesäumt, die die Flaniermeile der Stadt darstellt. In der Mitte dieser „Flaniermeile“ befindet sich unter einem von acht antiken Granitpfeilern umstandenen Pavillon eine vier Meter hohe Gandhi-Statue. Zu den historischen Gebäuden an der Strandpromenade zählen der alte Leuchtturm, das alte Zollamt und das unter Denkmalschutz stehende alte Rathaus.

Zugang zum Hauptgebäude des 1926 gegründeten Sri Aurobindo Ashrams ist für Besucher täglich von 8 bis 12 und von 14 bis 18 Uhr möglich. Das „Herzstück“ des Ashrams ist der im zentralen Hof gelegene Samadhi, die mit frischen Blüten geschmückte Grabstätte von Sri Aurobindo und seiner spirituellen Weggefährtin, die von ihren Anhängern „Die Mutter“ genannt wird. Im Gegensatz zu anderen Ashrams ist der Sri Aurobindo Ashram kein vollständig von seiner Umgebung abgegrenztes Areal, sondern erstreckt sich über mehr als 400 Gebäude, die sich weiträumig über das ehemalige französische Kolonialviertel verteilen. Neben Schulen, Krankenhäusern und Bibliotheken gehören dem Ashram auch zahlreiche Betriebe und Geschäfte.

Mehrere sehenswerte Kirchen zeugen in Puducherry von der kolonialen Vergangenheit. church (1 of 1)Die größte ist die im neugotischen Stil erbaute erbaute Basilika of the Sacred Heart (Sacré Cœur), die am südlichen Ende des Stadtkerns gelegen ist. Direkt im Stadtzentrum liegt die barocke Immaculate Conception Cathedral (Notre Dame de la Conception Immaculée), die der Bischofssitz des Erzbistums Pondicherry und Cuddalore ist. Im ehemaligen Kolonialviertel befindet sich unweit der Strandpromenade die im Neorenaissance-Stil errichtete Kirche Our Lady of Angels (Notre Dame des Anges).

Der älteste hinduistische Tempel von Puducherry, dessen Ursprung der Überlieferung zufolge bis in das 7. Jahrhundert n. Chr. zurückgeht, ist der Varadaraja Perumal Tempel in der Mahatma Gandhi Road. Er stellt ein typischen Beispiel für den dravidischen Tempelbau dar und ist der Gottheit Vishnu geweiht. In unmittelbarer Nähe befindet sich der Vedapureeshvarar-Tempel, in dem Shiva verehrt wird. pondy elephant (1 of 1)Das bekannteste Hindu-Heiligtum der Stadt ist der Sri Manakula Vinayaka Tempel, der dem elefantenköpfigen Ganesha geweiht ist, der im Hinduismus als Beseitiger der Hindernisse und Schwierigkeiten gilt. Der Innenraum ist mit Wandmalereien versehen, die 40 verschiedene Aspekte des Ganesha darstellen. Eine besondere Attraktion ist die Tempelelefantin Lakshmi, die vor dem Heiligtum den Tempelbesuchern ihren Segen erteilt.

Zu empfehlen auch ist ein „Heritage Walk“ durch die Eswaran Koil Street, IMG_0113in der mehrere historische Tamil-Häuser bewundert werden können. Sie repräsentieren die besonderen Merkmale der frühen Pondicherry-Architektur, die aus einer einzigartigen Mischung aus tamilischen Stilelementen im Erdgeschoss und klassischen Elementen der französischen Kolonial-Architektur im oberen Stockwerk besteht. Auch die Architektur im muslimischen Viertel, das sich in der Nähe des Hauptbahnhofs befindet, ist sehenswert. Im Pondicherry Museum im französischen Viertel können eine Sammlung repräsentativer Stein- und Bronzeskulpturen aus der Pallava- und Chola-Zeit und antike Ausgrabungsfunde aus der römischen Siedlung von Arikamedu Siedlung besichtigt werden.

Das 7 km südlich von Puducherry am Ufer des Flusses Arijankuppam gelegene Arikamedu ist eine archäologische Fundstätte, die zur Chola-Zeit als ein wichtiger Handelshafen fungierte. Bekannt wurde Arikamedu in der Mitte des 20. Jahrhunderts durch die Arbeit des britischen Archäologen Mortimer Wheeler. Ausgrabungsfunde wie Töpferwaren, Amphoren und antike Glasperlen weisen darauf hin, dass in Südindien schon vor über 2000 Jahren rege Handelsbeziehungen mit römischen Kaufleuten gepflegt wurden.

Die 9 km südlich von Puducherry gelegene Stadt Villianur ist für Hindus besonders wegen des sehenswerten Sri Gokilambal Thirukameswarar Tempels ein beliebtes Pilger- und Ausflugsziel. Das Heiligtum, in dem die Gottheit Shiva verehrt wird, gilt als der älteste, schönste und weiträumigste Tempel in der Region. Ebenfalls bekannt ist der Ort für die Kirche Our Lady of Lourdes.

In unmittelbarer Nähe von Auroville befindet sich das Dorf Irumbai. Irumbairoof top (1 of 1) Die Attraktion des Dorfes ist ein sehenswerter alter Tempel, in dem die Hindu-Gottheit Shiva unter dem Namen Maakaleshvarar verehrt wird. Um das ansprechend gestaltete Heiligtum rankt eine uralte Legende, die von vielen Bewohnern der Umgebung in einem Bezug zu Auroville interpretiert wird. Sie beschreibt, dass an diesem Tempel ein Yogi namens Kaduveli Siddha bei einem Fest von den Anwesenden verspottet wurde und daraufhin den Fluch aussprach, dass in der gesamten Gegend alles pflanzliche Leben verdorren solle, bis in ferner Zukunft Menschen aus den acht Richtungen der Welt kämen und die Region wieder begrünen würden.

E-mail: insight@auroville.org.in

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