Kerala II

12-tägige Reise mit dem Besten von ‘God’s own Country’

Kulturelle Highlights & Grandiose Naturerlebnisse Tempel, Backwaters, Bergwelt, Teefelder, Wildlife, Kultur & Strand

Diese abwechslungsreiche Reise durch ‘God’s own Country’ beginnt mit relaxten Tagen an einem der längsten Sandstrände der Malabarküste. Hier genießen Sie das Baden im Arabischen Meer und erleben im Tempel der Schlangengottheiten die ritualisierte Welt des Hinduismus. Mit einem romantischen Hausboot, auf dem komfortabel übernachtet und gespeist wird, erkunden Sie die malerische Lagunenlandschaft der Backwaters. Danach geht es hinauf in eine grandiose Bergwelt, die Sie mit sattgrünen Teefeldern erwartet. In Cochin, der Perle Keralas, besichtigen Sie ein vielseitiges Kulturgut und bummeln abends gemütlich unter den chinesischen Senknetzen an der Uferpromenade. Den Höhepunkt bildet ein Aufenthalt in einem abgelegenen Nationalpark, wo Sie im Zauber einer urspünglichen Natur auf Wanderungen gehen, Gewürzgärten besuchen oder eine Jeep-Safari unternehmen. Zum Abschluss besuchen Sie ein Ausbildungszentrum für das traditionelle Kathakali-Tanztheater, das eine berühmte Attraktion Keralas ist. Eine ausgewogene Reise, die Ihnen im Wechsel von Aktivitäten und Entspannung das Beste von Kerala zeigt!

Der vorgeschlagene Tourverlauf ist flexibel und kann inhaltlich und zeitlich an Ihre eigenen Vorstellungen angepasst werden. Falls Sie eine Verlängerung wünschen, empfehlen wir Ihnen gerne ein gepflegtes Resort in Kerala, das einen stilvollen und naturnahen Rahmen für entspannte Tage am Strand oder eine regenerierende Ayurvedakur bietet.


Cochin – Marari Beach – Haripad – Backwaters – Munnar – Cochin – Wayanad – Cheruthuruthy – Calicut

Vorgeschlagener Tourverlauf:

Tag 1: Ankunft in Kochi (Cochin) und Transfer zur Marari-Beach
Nach Ihrer Ankunft in Kochi (Cochin) werden Sie am Flughafen oder Bahnhof abgeholt und zu einem stilvollen Resort an der Marari Beach gebracht, wo Sie in Ruhe in einem gepflegten Rahmen in Ihrem Gastland ankommen können.

Tag 2: Relaxen am langen Sandstrand von Marari
Der von Kokospalmen gesäumte, lange Sandstrand von Marari gehört zu den schönsten in Kerala. Genießen Sie das Baden im Arabischen Meer in einer paradiesischen Umgebung, oder nehmen Sie das exquisite Ayurveda-Angebot ihres Hotels wahr.

Tag 3: Ausflug nach Haripad – Tempel der Schlangengottheiten

Auf einem Ausflug zum Mannarasala-Tempel in Haripad machen Sie sich mit der ritualisierten Welt des Hinduismus vertraut. Der sehenswerte Tempel, der als einer der ältesten in Kerala gilt, ist der Verehrung der Fruchtbarkeitsgötter geweiht, die als Schlangenwesen dargestellt werden. Hinduistische Pilger kommen aus allen Teilen der Welt hierher, beten um Nachwuchs oder ehren die Gottheiten nach der Geburt eines Kindes mit einer Dankeszeremonie. Überall herrscht das kräftige Gelb der Kurkumawurzel, das die Energien der Erde symbolisiert und dem eine spezielle Heilkraft zugeschrieben wird. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist der Subramanya Swamy Tempel, ein prestigeträchtiges religiöses Zentrum, das für seine exquisite Kerala-Architektur bekannt ist. Der Tempel dient der Verehrung von Subramanya, einem Sohn der Hindu-Gottheiten Shiva und Parvati.

Tag 4: Transfer nach Alappuzha (Alleppey) & Hausbootfahrt in den Backwaters
Kerala ist weltberühmt für seine zahlreichen Wasseradern, die das Land als weitverzweigte, von Palmen, Mangobäumen und Reisfeldern gesäumte Backwaters durchziehen. Sie bilden ein ausgedehntes Wasserstraßennetz, dass sich von Cochin im Norden bis Kollam im Süden über eine Fläche von knapp 2000 km² erstreckt und aus 29 Seen und Lagunen, 44 Flüssen und ungefähr 1500 Kanälen besteht. Der größte See ist mit einer Länge von 83 km der zum Arabischen Meer hin geöffnete Vembanad-See. Die geruhsamen Backwaters, die den Einheimischen seit Jahrhunderten als Handels- und Verkehrswege dienen, sind für Touristen ein spektakuläres Reiseziel. Die Entdeckung der malerischen Wasserwelt auf einer Hausbootfahrt ist ein unvergesslicher Höhepunkt einer Kerala-Reise. Die romantischen Boote, auf denen komfortabel übernachtet und gespeist wird, sind umgebaute ehemalige Reisbarken. An der Boat Jetty von Alappuzha (Alleppey) beginnt und endet Ihre Backwater-Fahrt.

Tag 5 u. 6: Transfer nach Munnar – Teemuseum & Wanderung in den Teefeldern
Eine abwechslungsreiche Fahrt durch die malerische Berglandschaft Südindiens führt in ein wahres Paradies für Naturfreunde. Umgeben vom satten Grün der Teepflanzen liegt Munnar, die „Königin der Hillstations“, auf einer Höhe von 1524 m in den Kannan-Devan-Bergen der Western Ghats. In unmittelbarer Nähe befindet sich der Anamudi, der mit 2965 m der höchste Gipfel Südindiens ist. Rund um Munnar ergibt sich ein atemberaubender Blick auf die gepflegten Teefelder, die je nach Wetter klar im milden Sonnenlicht der Bergwelt erstrahlen oder vom mystischen Weiß der Wolkennebel umhüllt sind. Hier reift Tee einer ganz besonderen Qualität, und die Luft ist oft angereichert mit dem Geruch der frisch gepflückten Teeblätter. Die Gegend bezaubert mit Wildwasserbächen, ausgedehnten Teeplantagen, atemberaubenden Aussichten und artenreichem Wildtierbestand. Ein Ausflug zum Echo Point und zur Top Station führt vorbei an den landschaftlichen Highlights der Region. Sehr zu empfehlen ist eine Wanderung durch die Teeplantagen mit einem ortskundigen Führer. Bei einer Besichtigung des örtlichen Teemuseum erschließen sich die Geheimnisse der Teeproduktion.

Tag 7 u. 8: Transfer nach Kochi (Cochin) – Kulturelle Vielfalt an der Malabarküste
Die Hafenstadt Kochi, früher Cochin genannt, liegt in einzigartiger Lage zwischen dem Arabischen Meer und den Backwaters. Kochis besondere Atmosphäre ist ein unvergessliches Erlebnis, das auf ethnischem und kulturellem Reichtum beruht. Eine Vielzahl an Attraktionen gewährt Einblicke in die abwechslungsreiche Geschichte der Stadt, die stark von portugiesischen und holländischen Einflüssen geprägt wurde. Besonders interessant ist die Besichtigung von Mattancherry und Fort Kochi, den historischen Stadtteilen mit ihrem quirligen Leben. Zu den Sehenswürdigkeiten, die mit ausreichend Zeit genossen werden sollten, gehören gewundene Gassen mit alten holländischen Häusern, chinesische Senknetze an der Uferpromenade, traditionelle Gewürzmärkte, Antiquitätenviertel, die Jüdische Synagoge, der Mattancherry Palast mit seinen exquisiten mythologischen Wandmalereien und die 1503 erbaute St. Francis Kirche, in der Vasco da Gama beigesetzt wurde, bis seine sterblichen Überreste 1539 nach Lissabon überführt wurden. Eine besondere kulturelle Attraktion ist das spektakuläre Kathakali-Tanztheater. Vorführungen finden jeden Abend statt.

Tag 9 u. 10: Transfer nach Wayanad – Wildlife in ursprünglicher Natur
tea plantation 2 (1 of 1)Der malerische Distrikt Wayanad liegt im nördlichen Kerala auf einer Höhe zwischen 700 und 2100 m in der Bergen der Westghats. Hier werden in einem gemäßigten Klima Kaffee, Tee, Kardamom, Kautschuk und Ananas angebaut. Seine beeindruckenden Naturkulissen machen Wayanad zu einem paradiesischen Reiseziel für Naturfans. Entdecken Sie die grüne Weite und die nebelumhüllten Hügel einer mystischen und ursprünglichen Landschaft. Erkunden Sie traditionelle Gewürzgärten, und nehmen Sie an Wanderungen und Jeep-Safaris im Wayanad Wildlife Sanctuary teil, in dem zahlreiche Elefanten, Tiger, Leoparden, Wildbüffel, Hirsche und andere Wildtierarten leben. Das auch unter dem Namen Muthanga bekannte Tierschutzgebiet ist ein integraler Bestandteil des Nilgiri-Biosphärenreservats. Wenn Sie Ihren Aufenthalt um paar Tage verlängern, können Sie ein interessantes Angebot an Adventure-Aktivitäten wahrnehmen, wie Bamboo-Rafting, ausgedehnte Radtouren und längere Treks. In kultureller Hinsicht ermöglicht Wayanad inspirierende Einblicke in das lokale Kunsthandwerk und die hinduistische, christliche und jüdische Tradition der Region.


Tag 11: Transfer nach Cheruthuruthy – Besichtigung traditioneller Nalukettu-Häuser
Bevor Sie Ihr Hotel in Cheruthuruthy erreichen, haben Sie in der näheren Umgebung des Ortes Gelegenheit zur Besichtigung von traditionellen Nalukettu-Häusern in der Bauweise der ehemaligen Großfamilien Keralas, deren Lebensstil im Rahmen eines komplexen Systems vorwiegend auf matriarchalen Grundregeln beruhte. Die sehenswerten Anwesen wurden früher von den Familienverbünden der Namboothiri, der aristokratischen Brahmanenfamilien Keralas, bewohnt. Sie repräsentieren mit ihren ausladenden Ziegeldächern eine einzigartige Kerala-Architektur. Ein Nalukettu-Haus ist ein rechteckiges Anwesen, das aus vier hallenähnlichen Gebäuden besteht, die um einen zentralen Innenhof herum angeordnet sind. Seine Ausstattung umfasst Brunnen, Andachtsstätten, Küchen, Voratskammern, Wirtschaftsräume und getrennte Wohnbereiche für verheiratete und unverheiratete Familienmitglieder. Die elaborierteren Ausführungen dieser Anwesen werden als Ettukettu und Pathinarukettu bezeichnet.

Tag 12: Besuch im Kalamandalam – Transfer nach Kozhikode (Calicut) – Ab- oder Weiterreise
KathakaliEin Aufenthalt in Cheruthuruthy schenkt faszinierende Einblicke in die traditionellen, darstellenden Künste Keralas. In dem Ort, der 33 km nördlich von Thrissur liegt, befindet sich das international bekannte Kerala Kalamandalam, ein Zentrum zur Pflege der indischen Kultur. Der Unterricht in den verschiedenen Disziplinen wie Kathakali, Mohiniyattam, Koodiyattam, Gesang und Musik erfolgt auch heute noch nach den überlieferten Regeln des Gurukula-Systems. Das Kalamandalam repräsentiert in seiner Einfachheit und Strenge die reine Atmosphäre, in der diese Kunstformen bis heute überleben konnten.

Ein anschließender Transfer bringt Sie zum Flughafen oder Bahnhof nach Kozhikode (Calicut) oder Kochi (Cochin) zur Ab- oder Weiterreise.

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